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Bekleidung

Wanderschuhe




J ü r g e n  S e d l m a y r



 T R A V E L P H O T O G R A P H E R
Ausrüstung
Bekleidung

 
Mit der richtigen Kleidung leisten Sie mehr

Durch das Beachten einiger einfacher Grundregeln des Layer Bekleidungsprinzips, erhöhen Sie Ihren Komfort und höchstwahrscheinlich auch Ihr Leistungsniveau, da die Bekleidung den Energieumsatz Ihres Körpers unterstützt und nicht behindert. Das Grundgerüst für eine baumwollfreie Layer Bekleidung sollte folgendes enthalten:
1. Base Layer: Funktionsunterwäsche, die Schweiß effektiv vom Körper wegtransportiert.
2. Mid Layer: Wärmende Isolationsschicht (Die Anzahl der Schichten ist vom Aktivitätsniveau und der Außentemperatur abhängig.)
3. Shell Layer: Wind- und wasserdichte Außenschale.
Komplettieren Sie die Bekleidung mit beispielsweise einer Daunenjacke zum Warmhalten in Pausen oder beim Lagern an kalten Wintertagen.
Die Grundidee vieler Bekleidungsschichten ist der Aufbau von isolierenden und feuchteventilierenden Luftschichten. Außerdem können Sie so Ihre Kleidung wesentlich flexibler an veränderte Bedingungen und Jahreszeiten anpassen. Denken Sie an alle Details. Komplettieren Sie beispielsweise Ihre Funktionsunterwäsche mit Boxer Shorts, so müssen auch diese aus feuchtetransportierendem Material sein.

1. Base Layer:
Actives transportiert Feuchtigkeit schnell vom Körper weg und weiter zur nächsten Bekleidungsschicht. Haglöfs Power Stretch® ist etwas kräftiger als Actives und wärmt neben dem Feuchtetransport zusätzlich durch eine Luftschicht.

2. Mid Layer:
Eine Jacke aus Windstopper® Fleece ist atmungsaktiv und gleichzeitig feuchtetransportierend. Da das Material außerdem noch vollkommen winddicht ist, fungiert die Bekleidung auch als zusätzliche Shell Layer.

3. Shell Layer:
Eine Jacke aus sehr reißfestem 3-lagigem Gore-Tex®. Vollkommen wind- und wasserdicht, gleichzeitig atmungsaktiv und für maximale Bewegungsfreiheit geschnitten.
Einige Beispiele:
Einige konkrete Vorschläge für Bekleidung nach dem Layer Prinzip für verschiedene Aktivitäten und Wetterverhältnisse.
(Die Beispiele beschreiben die einzelnen Bekleidungsschichten von innen nach außen)
Gebirgstouren/Sommer:
1. Actives Funktionsunterwäsche
2. Power Stretch® oder Fleece
3. Shell Bekleidung
Kommentar: Sommer kann alles zwischen gleißender Sonne und Temperaturen von +30C° bis hin zu -2C° und Nassschnee bedeuten. Bei einer Wochentour im Gebirge gilt es beispielsweise auf weit reichend variierende Wetterbedingungen eingestellt zu sein.
Skitouren/Gebirge:
1. Actives Funktionsunterwäsche
2. Power Stretch®
3. Fleece bzw. Windstopper® Fleece
4. Shell Bekleidung
5. Daunenjacke
Kommentar: Hier sollte man das ganze Spektrum dabeihaben. Das Wetter ist sehr veränderlich. Um nicht zu frieren, muss auch die Bekleidung variiert werden können. Es ist auch besonders wichtig, den Körper bei anspruchsvolleren Aktivitäten beim Abtransport der Feuchtigkeit zu unterstützen. Die Funktionsunterwäsche kann gegebenenfalls mit beispielsweise Haglöfs Power Stretch® kombiniert werden.
Ski-Langlauf/Lauf/Mountainbike
(in der kühleren Saison).
1. Actives Funktionsunterwäsche
2. Power Stretch®
3. Shell Layer mit Windstopper®
Kommentar: Auch hier erreichen Sie viel durch die Auswahl von Shell Bekleidung mit guter Atmungsaktivität.
Kajak.
1: Funktionsunterwäsche
2: Shell Layer
Kommentar: Eine weitere Aktivität mit hohen Anforderungen an die Atmungsaktivität der Shell Bekleidung.
Fazit von EXPEDITION ADVENTURE:

Das HAGLÖFS Bekleidungssystem überzeugte uns in jeder Minute, bei jedem Wetter und in jeder Region im Himalaya. Besonders die hervorragende Passform und die maximale Bewegungsfreiheit waren für uns sehr überzeugend. Unsere HAGLÖFS-Produkte waren zu jeder Zeit absolut atmungsaktiv, dass gerade bei größeren Anstrengungen sehr wichtig war. Genau die richtige Bekleidung für unterwegs und die richtige Grundkomponente unserer Ausrüstung. SUPER.

Informationen unter: www.haglofs.de

 
 
Wanderschuhe

 
Der perfekte Wanderschuh

Wen sie sich neue Wanderschuhe kaufen nehmen sie sich viel Zeit. Denn nur ein Schuh, der perfekt sitzt und sich ihrem Fuß anpasst macht ihnen später auf ihren Touren Freude. Probieren sie immer mit Wandersocken und wenn sie orthopädische Einlagen tragen, mit den Einlagen.
Bei der Idealen Passform ist zu beachten, das die Ferse gut im Schuh sitzt, ohne sich beim gehen auf und ab, zu bewegen. Rechts und links sollte der Schuh am Fuß anliegen. Nach vorne sollte zwischen Fuß und Schuh ca. 1 Daumen breit Spielraum vorhanden sein, damit sie auch bergab gemütlich in den Schuhen stehen. – Unser tipp, in guten Fachgeschäften werden sie perfekt beraten und können die Schuhe auch bergauf – bzw. bergab auf kleinen Rampen testen.

Das Innenleben des Schuhs ist entweder aus Leder oder Synthetik. In jedem Fall sollte der Schuh zum Außenschuh hin eine Wasserfeste Membran haben, damit sie auch bei nicht so schönem Wetter optimal gerüstet sind. Perfekt ist es, wenn am Schaftende weiches Leder ist, denn das schützt sie vor lästigen Druckstellen. Schuhe mit Air Pulse System, verhindern, das Schwitzen der Füße, da beim Laufen die Luft aktiv ausgetauscht wird.
Das Material des Außenschuhs ist entweder aus Synthetik oder aus Leder, je nach Preislage. Wobei die Lederschuhe natürlich um ein vielfaches Robuster sind und länger halten. Wanderanfänger oder solche die zunächst mal in den Naturnahen Sport reinschnuppern wollen sind Synthetikschuhe zu empfehlen. Wobei Langjährige Wanderer mit einem Lederschuh sicher besser bedient sind. Bei Beiden muss man darauf achten, das möglichst wenige Nähte die scheuern können am Schuh vorhanden sind, denn nichts ist schlimmer als inmitten einer traumhaft schönen Wanderung Blasen an den Füssen zu haben. Ein Vorteil von Synthetikschuhen ist der das sie die Schuhe nicht einlaufen müssen, sondern direkt starten können. Das geht bei Lederschuhen natürlich nicht. Vor einer größeren Tour sollten sie diese vorher gut einlaufen. Genaue Informationen über das richtige einlaufen bekommen sie im Fachgeschäft.

Die Schnürung bei einem guten Schuh ist auch sehr wichtig. Für einen idealen Halt des Sprunggelenkes sollte die Schnürung recht tief am Schuh angesetzt sein. Generell ist die Schnürung des Schuhs sehr wichtig, denn sie ist zuständig den Halt zu regulieren. , deshalb sollte sie leichtgängig und gut zu regulieren sein. Dabei zählt, je mehr Haken und Ösen, desto leichter ist es die passende Einstellung zu finden.
Die Sohle spielt auch eine wichtige Rolle bei einem perfekten Wanderschuh. Das diese wasserdicht ist bracht man wohl kaum zu erwähnen. Gummiprofilsohlen mit Spitzenschutz bieten Halt auf glitschigen Boden. Ideal sind Zwischenablagen im Absatz, denn die wirken stossdämpfend. Oberhalb der Sohle schützt ein spezieller Rand, aus Gummi, den Schuh zusätzlich vor eindringender Nässe und gibt dem Schuh zusätzliche Stabilität.

Pflege für den Wanderschuh
Der Wanderschuh, ist der am meisten beanspruchte Teil ihrer Outdoor-Ausrüstung. Die Lebensdauer jeder Bekleidung hängt auch von der richtigen Pflege ab. Bitte beachten Sie daher immer das eingenähte Pflege-Etikett. Damit sie mit ihrem Schuh lange Wanderfreuden haben, hier einige kleine Pflegetipps:

Der Lederschuh:
+ Jeder Schuh sollte vor dem ersten Tragen unbedingt gegen Nässe und Schmutz geschützt werden.
+ Ungepflegtes Leder schrumpft mit der Zeit, wird brüchig und undicht.
+ Die meisten Lederarten dunkeln bei Anwendung von Wachs nach, werden glatt und etwas speckig Achtung, dies ist kein Qualitätsmangel.

Schuhe, die ganz oder teilweise aus synthetischen Materialien bestehen:
+ Auch hier sollte der Schuh, vor dem ersten Tragen, unbedingt gegen Nässe und Schmutz geschützt werden.
+ Bei Schuhen (wasserdichter, atmungsaktiver Membran) keine Versiegelung des Obermaterials sondern lediglich die pflegende, Wasser und Schmutz abweisende Imprägnierung.
+ Verliert eine Membran ihre Wasserdichte (Verschleißerscheinung), wie Lederschuhe mit Wachs behandelt.

Bedenken Sie bitte bei der Wahl Ihres Schuhs, dass bedingt durch Leistenform, Modell und Ausstattung Größenbezeichnungen unterschiedlich ausfallen können. In den technischen Angaben von MEINDL verwendet der Hersteller deutsche (D) und/oder englische (GB) Größen. Für extrem schmale Füße produziert MEINDL einige Standardmodelle auch über einen schmalen Leisten (Weite N).
Für extrem breite Füße produziert MEINDL einige Standardmodelle über einen breiteren Leisten (Weite XL). Hier können wir auch die Modelle des »Relaxed Fit System®« empfehlen.

Fazit von EXPEDITION ADVENTURE:
Wir tragen seit vielen Jahren bei allen Touren immer und grundsätzlich Schuhwerk aus dem Hause von MEINDL. Die Qualität braucht uns nicht mehr zu überzeugen - wir tragen sie. Deswegen meinen wir:

Nur ein Schuh, der wirklich passt, macht auch Freude.

MEINDL Schuhe sind die Besten.

Informationen unter: www.meindl.de
 
 
 

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